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Endometriosepflege:
Psychologie Sexualtherapie

Was ist ein Sexualwissenschaftler oder Sexualtherapeut?

Sexologie ist eine Kompetenz, die nach einer dreijährigen, staatlich anerkannten und mit einem Diplom abgeschlossenen universitären Ausbildung erworben wird und Pflegekräften (Allgemeinmediziner, Psychologe, Gynäkologe, Psychiater, Physiotherapeut ...) zugänglich ist.

Der Sexualtherapeut kümmert sich um " sichtbare" Funktions störungen (Dyspareunie, Lubrikation, Erektion, Ejakulation ...), aber auch um psychologische Störungen, die oft damit in Zusammenhang stehen (Störungen des Verlangens, der Erregung, Ehekonflikte ...).

Ihr Beruf besteht darin, Patienten dabei zu helfen, Lösungen für ihre sexuellen Störungen zu finden und Fragen zu beantworten, die sie sich über ihre Sexualität stellen. Ein Sexualtherapeut befasst sich sowohl mit den "technischen" als auch mit den psychologischen Aspekten der Sexualität.

Patienten, die an einer chronischen Krankheit leiden, haben oft Schwierigkeiten mit ihrem Sexualleben. Ziel ist es, die Patienten auf dem Weg zu einer erfüllenden Sexualität und einer besseren Lebensqualität zu begleiten.

Welche Störungen werden von einem psychologischen Sexualtherapeuten behandelt?

  • Sexuelle Störungen :
    • Störungen des Verlangens: niedrige/keine Libido (hypoaktives Verlangen), übermäßige Libido (hyperaktives Verlangen), schwankende Libido
    • Erregungsstörungen: erektile Dysfunktion/Erektionsstörungen, Störungen der Lubrifikation (vaginale Trockenheit)
    • Luststörungen: Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu erreichen, Anorgasmie, Ejakulationsstörungen (schnell, verzögert, Anejakulation)
    • Dyspareunie, Vulvodynie
    • Vaginismus, perineale Hypertonie
  • Eheprobleme: Konflikte, Kommunikationsschwierigkeiten...
  • Stimmungsstörungen: Depression, bipolare Störung
  • Verhaltensstörungen: Zwangsstörungen, Phobien
  • Angst

Rolle einer sexualtherapeutischen Psychologin

Die Psychologin und Sexualtherapeutin begleitet ihre Patientinnen und Patienten, um ihr Wohlbefinden und ihre Lebensqualität in verschiedenen Bereichen zu verbessern: persönlich, sexuell, beruflich, sozial, in der Ehe...
Ihre Rolle besteht auch darin, Fehlinformationen und falsche Überzeugungen zu bekämpfen, die im Bereich der Sexualität leider sehr verbreitet sind.

Ihre Arbeit besteht darin, zuzuhören, zu analysieren und zu verstehen, welche Beschwerden die Patientinnen und Patienten haben können, und eine therapeutische Methode anzupassen, um sie bestmöglich zu begleiten, ohne zu urteilen und mit einem wohlwollenden Zuhören.

Wie läuft die Konsultation ab?

Während der Behandlung in der Tagesklinik am IFEM Endo wird die Patientin von der Sexualpsychologin empfangen, je nach Situation und Wunsch allein oder als Paar.

Sie sprechen gemeinsam die verschiedenen Lebensbereiche an, die von der Erkrankung betroffen sind (soziales Leben, Berufsleben, Ehe, Sexualität, Familie, Elternschaft usw.).

Wenn die Patientin es wünscht, wird ihnen eine kurz- bis mittelfristige persönliche (individuelle und/oder eheliche) Begleitung angeboten.

In Bezug auf die Therapie wird die Methode je nach den Beschwerden der Patientin, ihren Erfahrungen und ihrer Persönlichkeit ausgewählt. Der Ansatz ist häufig systemisch und integrativ. Er kann auch kognitiv-verhaltenstherapeutisch (CBT), psychodynamisch, körperorientiert, analytisch usw. sein.

Zuletzt aktualisiert am Feb 3, 2021 @ 12:00